City College Jazz Band, Aarau /AG

Besetzung: u. a. Kaspar Villiger, Trompete und Hermann Burger, Saxofon

Keine Tondokumente bekannt.



Du bist die Aufgabe. Kein Schüler weit und breit.

Die Bilder zeigen Hermann Burger. Vor dreissig Jahren schenkte er der Welt den Roman Schilten.

Wir haben von Jugend auf gelernt, den Klappmeter zu schonen und keinen Handharmonika-Unfug damit zu treiben.

Die Exhumation tritt dann in ihre kritische Phase, wenn die alte, einige Jahrzehnte lang im kompakten Lehm konservierte Leiche zerhackt und ausgegraben wird.

Die Liegefrist beträgt auch in Schilten nur zweieinhalb Dezennien.

Sind sie vorbei, verliert die Leiche ihre sogenannten Leichenrechte, das heisst, ihre Zerstückelung kann nicht mehr, wie vorher, als Leichenfledderei geahndet werden.

Die Katholiken kennen die Nachbestattung im Karner, bei uns Protestanten ist der Friedhofboden das Ossarium.

Generationen von Gebeinen werden immer wieder umgepflügt.

Zum Glück können die Zöglinge nicht sehen, wie Armin Schildknecht an seinem Harmonium in sich hineinkichert.


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1978 notierte die Jahresschrift des Wynentaler Blattes das Erscheinen von Schilten unter der Rubrik «Schlossrued Schmiedrued Walde». Hermann Burger wird vorgestellt als Privatdozent, Redaktor und Schriftsteller.

Zwölf Jahre später erschien in der selben Jahresschrift eine Notiz in der Rubrik «Telegramme» zu Hermann Burgers Abtreten als Zauberer, Zigarrenraucher, Ferrarifahrer und Literaturwissenschaftler.